Willmatshofen

Willmatshofen

wappen-willmatshofenWappen
In Silber ein mit drei silbernen Muscheln belegter roter Schrägbalken, der von je einem sechsstrahligen roten Stern begleitet ist. Das neue Gemeindewappen versinnbildlicht den Werdegang der Grundherrschaft in Willmatshofen. So hatte die Familie Schmucker (2 Sterne) inne, der 1616 das Geschlecht des Augsburgers Konrad Peutinger (in Blau ein roter, mit drei silbernen Muscheln belegter Schrägbalken) folgte.

Willmatshofen, südlich von Fischach, erstreckt sich am östl. Ufer der Schmutter (einheimisch „Erk“). Willmatshofen, wohl von Fischach her gegründete Rodesiedlung, lässt sich bis in das 11. Jahrhundert datieren. Urkundlich tritt der Ortsname „Willemundeshoven“ und „Willemannehoven“ zwischen 1190 und 1200 bzw. 1251 auf. Ein Ministerialgeschlecht aus dem 13. Jahrhundert trägt urkundlich erwähnt den Ortsnamen.

St.-Vitus PfarrkircheDie dem Heiligen Vitus geweihte Pfarrkirche wurde nach dem Abbruch des alten Gotteshauses im Jahre 1843 neu erbaut, wobei der ansehnlich, in spätgotischer Zeit entstandene Kirchturm mit seinem steilen Satteldach erhalten blieb. Im Jahre 1954 wurden 3 neue Glocken beschafft, 1957/58 das Gotteshaus renoviert und im Jahre 1961 eine neue Orgel beschafft. Das Pfarrhaus (1684) wurde im Jahre 1968 durch einen Neubau ersetzt, das Schulhaus (19.Jahrhundert) im Jahre 1956 um- und angebaut.

Heute geht der Ort Willmatshofen ansatzlos in den Ort Fischach über. Neubaugebiete ließen die Orte zusammenwachsen.
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